Besondere Menschen, besondere Hunde, eine Seite: Willkommen in meiner Sammlung außergewöhnlicher Hund-Mensch-Gespanne. Hier findest du Porträts von Teams, die aus der Reihe tanzen, Herausforderungen meistern oder einfach eine ganz eigene Energie versprühen. Vorhang auf für die Helden am anderen Ende der Leine!
„Jeder denkt, er habe den besten Hund – und jeder hat recht.“
W.R. Purche
… und natürlich muss ich mit einem Paar Mensch-Chinese Crested Dog anfangen….
Frauen und Ihre Hunde
ist der Titel eines gleichnamigen Buchs von Ulla Fölsing. Ich habe es zufällig entdeckten und mich gleich im Vorwort, das von Elke Heidenreich geschrieben wurde, sehr amüsiert. Sie selber hatte bereits einen Münsterländer und einen Labrador. Nun lebt sie mit einem Mops zusammen, den sie unkritisch liebt, trotz seiner kleinen Öhrchen, dem Ringelschwänzchen und seinen „beseelten“ Augen. Ist das die Weisheit einer langen Liebe? Unkritisch den Gegenüber so zu nehmen, wie er ist?


Ein Hund liebt bedingungsloser, als ein Mensch je kann. Manchmal tut so etwas gut. Der Hund kann bei fehlendem Partner trösten, motivieren, zu geregeltem Leben zwingen. Ersetzen kann oder soll er einen Menschen nicht. Aber als Begleiter ist er unschlagbar. (Elke Heidenreich)
Auszug aus dem Vorwort: Der Hund ist nachweislich viel früher als andere Hautiere und lang bevor der Mensch überhaupt sesshaft wurde, Begleiter des Menschen geworden. Forscher gehen davon aus, dass Hund und Mensch vor etwa 14.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit zusammenfanden. Neuere genetische Studien zeigen sogar, dass bereits vor 100.000 Jahre ein Zusammentreffen stattfand. Wie man auch bei anderen Tieren beobachten kann, suchten die Wölfe die Nähe der Menschen, um Essensreste zu ergattern. Frauen hatten eine tragende Rolle bei der Domestizierung der Wölfe, weil sie durch ihre mütterlichen Tätigkeiten an das Haus gebunden waren und somit auch die jungen Welpen der Wölfe mit einbezogen und eine engere Bindung Aufbauten. Angeblich nährten sie die Wolfwelpen sogar an ihrer Brust. So ist nach und nach eine Nutzung des Hundes als Jagd.- und Hütehund etabliert worden. Interessanter Weise gehörte der Hund lange Zeit eher zur männlichen Hälfte der Menschheit, zumindest wenn man den Publikationen glauben schenken mag. Erst bei den Römern wurde der Hund zum Statusymbol als Wachhund. Im Mittelalter trat der Hund im Adel in Erscheinung. Nicht nur als Jagdhund sondern zunehmend als Begleithund und Sammelobjekt für die Hofdamen. In der Romantik wurde den Hunden immer mehr eigene Stimmungen und Gefühle zugeordnet, was letztlich zur Gründung des 1. Tierschutzverein 1824 in England führte. In Deutschland gründete sich der erste Tierschutzverein 1837.
101 Dalmatiner von Walt Disney
Ein Kreis schließt sich: Was als Kindheitserinnerung vor dem Fernseher begann, findet nun in der Neuverfilmung mit Glenn Close eine spannende Fortsetzung. Die Wahl eines Chinese Crested Dog als Begleiter für Cruella ist ein echtes Statement. Auch wenn die beiden optisch die gleiche exzentrische Aura versprühen, trennen sie charakterlich Welten: Hier die unterkühlte Schurkin, dort der sensible CCD, der eigentlich das Zeug zum Therapiehund hat.


Legendär – der Irische Präsident reist immer mit Hund
Eigentlich sagt man: Im mächtigen Bereich der Macht hat ein Hund nichts zu suchen. Macht wird oft mit Kälte, Kontrolle und Distanz assoziiert. Doch ein Hund bricht dieses Muster auf. Er ist das pure Gegenteil von Kalkül. Ein Hund macht diese Welt menschlicher. Er bringt Emotionen und Nahbarkeit an Orte, an denen sie sonst keinen Platz haben.
Dieser Artikel wird immer wieder ergänzt, wenn ich legendäre Paare finde….
